Echte Hellseher sind eher selten, zumal sie von allen Bereichen des Wahrsagens mit der größten Skepsis betrachtet werden. Beim Kartenlegen ist es offensichtlich, woher der Kartenleger sein Wissen bezieht. Genauso ist es beim Wahrsagen aus Teeblättern oder Kaffeesatz. Aber bei einem Hellseher ist es für den Kunden nicht objektiv nachvollziehbar, woher er seine Informationen bekommt.
Viele Leute glauben, die Zukunft würde sich in der Kristallkugel eines Hellsehers spiegeln, obgleich nicht jeder Hellseher wirklich mit einer Kristallkugel arbeitet. Dabei ist die Kristallkugel nur ein Medium, seine Fähigkeiten zu bündeln. Es gibt durchaus Hellseher, die ihre Visionen träumen. Andere Hellseher sehen einen Kunden an und erfahren dann durch ihre Gabe, was sie wissen müssen. Im Fernsehen wird das Hellsehen gern dramatisch mit rituellen Beschwörungen dargestellt. Doch nur wenige Hellseher gehen diesen Weg. Die meisten von ihnen haben einfach intuitiv Visionen aus der Zukunft, der Gegenwart oder der Vergangenheit. Wie mit allen anderen Methoden des Wahrsagens, kämpft ein Hellseher immer eine Frage des Vertrauens in ihn. Ein Hellseher wird nur selten bei Menschen gute Ergebnisse erzielen, die ihm misstrauen und sich ihm daher nicht öffnen. Wer sich nicht sicher ist, ob er den Fähigkeiten eines Hellsehers trauen kann, sollte ruhig mit ihm über seine Fähigkeiten sprechen. Es gibt sehr viele unterschiedliche Arten für einen Hellseher um an Informationen zu kommen, seien es einfache Visionen, das Anzapfen der Akasha-Chronik oder einfach eine Verbindung zum Unterbewusstseins des Kunden. Manche Hellseher haben geistige Helfer aus anderen Ebenen, die mit ihnen kommunizieren. Letztendlich ist jeder Hellseher nur so gut wie seine Erfolge.